Warum wir die Lehrpläne jetzt reformieren müssen
Die Schule von gestern bereitet die Kinder von heute nicht auf die Welt von morgen vor. Das ist keine Kritik an der Leistung der Lehrerinnen und Lehrer – im Gegenteil: das ist zu oft die Realität im Klassenzimmer, die wir nicht länger ignorieren dürfen.

© NEOS / KI
Krieg. Fake News. Radikalisierung. Täglich: Auf dem Smartphone unserer Kinder.
Unsere Kinder sind täglichen, psychischen Angriffen ausgesetzt, auf die ihr Bildungssystem oft keine Antwort hat: Kriegsbilder in Echtzeit, Propaganda, Islamismus, Antisemitismus, Frauenhass, ein vergiftetes Selbstbild. Die Herausforderungen werden größer, die Betroffenen jünger. Mit Lehrplänen, die noch aus der Zeit von Netscape und Fax stammen, werden wir die neuen Herausforderungen durch KI und ihre Folgen nicht bewältigen.
Unser Ziel ist klar: Große Bildungsreformen
Wir wollen Schulen, die in der Gegenwart ankommen und die Zukunft im Blick haben. Das bedeutet: verbindliche Medien- und Digitalbildung, die Kinder nicht nur kompetent macht, sondern auch kritikfähig und widerstandsfähig gegenüber dem, was täglich auf sie einprasselt. Mehr KI im Unterricht, weil der technologische Wandel bereits heute bestimmt, welche Fähigkeiten morgen gefragt sind. Der neue Chancenbonus sorgt für mehr Lehrkräfte, Schulpsychologinnen und Sozialarbeiterinnen dort, wo sie dringend gebraucht werden.
Mut zu kürzen
Wir NEOS sagen das sehr klar: Ein paar Stunden weniger Latein sind nicht das Ende der humanistischen Bildung und schon gar nicht der Untergang des Abendlandes. Latein ist wertvoll. Aber mehr Medienbildung ist dringender. Wer in Kinder immer nur mehr reinstopft, hat nichts verstanden. Wir müssen etwas Platz schaffen, damit Neues auch verarbeitet werden kann.
NEOS schauen nicht zu, wir handeln
Unser Bildungssystem muss auf die Überholspur. Wir wollen, dass Kinder und Jugendliche die Welt, in der sie aufwachsen, verstehen und mitgestalten – statt von ihr gestaltet zu werden.


