Update zur aktuellen Situation im Nahen Osten aus dem BMEIA/Kabinett Beate Meinl-Reisinger
Von Leonie Edler, Büroleiterin und NEOS-Verbindungsperson im Kabinett der Außenministerin

Die Sicherheit der Österreicherinnen und Österreicher hat für das BMEIA oberste Priorität. Der Krisenstab unter der Leitung von Beate tagt seit Samstag täglich, bewertet laufend die Lage und prüft alle realistischen Ausreiseoptionen. Die Situation in der Region bleibt weiterhin äußerst angespannt. Trotzdem ist es uns gelungen, den ersten Rückholflug zu organisieren: Am Mittwoch werden mehr als 170 Österreicherinnen und Österreicher aus dem Oman nach Hause fliegen können.
Hier ein Überblick über die Situation:
Sicherheitslage
Es kommt weiterhin zu militärischen Auseinandersetzungen und Raketenangriffen. Die Sicherheitslage ist sehr angespannt und die Situation vor Ort ändert sich schnell. Wir empfehlen dringend, den Anweisungen der lokalen Behörden strikt zu befolgen, zu Hause zu bleiben und Schutz zu suchen – insbesondere in den VAE. Sobald sich eine sichere Ausreisemöglichkeit ergibt, empfehlen wird, diese auch zu nutzen.
Registrierte Staatsbürger:innen
Rund 18.000 Österreicherinnen und Österreicher sowie Angehörige sind im Krisengebiet registriert, darunter etwa 2.500 Reisende. Davon befinden sich rund 1.600 in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Das ist eine Momentaufnahme, die laufend aktualisiert wird.)
Reise- und Ausreisesituation
Reisewarnungen gelten für Bahrain, Irak, Iran, Israel, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Syrien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Der Flugverkehr ist großteils eingestellt oder stark eingeschränkt; Ausreisen per Flug sind derzeit meist nicht möglich, da die Gefahrenlage zu groß ist (eingeschränkter Betrieb in Jordanien und Libanon).
Für den Oman und Saudi-Arabien gilt Sicherheitsstufe 3. Der Luftraum ist offen, Verbindungen jedoch reduziert.
Unterstützte Ausreise
Seit Beginn der Krise arbeiten wir intensiv daran, die Österreicherinnen und Österreicher bei der Ausreise zu unterstüzten. Das #TeamBMEIA konnte bereits 117 besonders schutzbedürftige Österreicherinnen und Österreicher bei der Ausreise aus den Vereinigten Arabischen Emiraten in den Oman und nach Saudi-Arabien sowie aus Israel über Jordanien unterstützen. Außerdem wurden unterstützte Ausreisen aus Katar nach Saudi-Arabien sowie aus den Vereinigten Arabischen Emiraten in den Oman organisiert
Für morgen ist ein erster Charterflug aus Maskat für mehr als 170 Personen geplant. Es wird nicht der letzte sein. Wir arbeiten bereits an weiteren Flugverbindungen wird – auch in Zusammenarbeit mit unseren europäischen Partnern. Hier zahlt sich unsere gute Partnerschaft einmal mehr aus.
Seid versichert, dass wir im Außenministerium mit Hochdruck daran arbeiten, die Rückkehr gestrandeter österreichischer Staatsbürger und Staatsbürgerinnen zu ermöglichen, sobald es die lokalen Sicherheitsbedingungen zulassen.
Betreuung und Erreichbarkeit
Das #TeamBMEIA steht in engem Kontakt mit registrierten Personen. Ministerium und Botschaften vor Ortsind rund um die Uhr im Einsatz, unterstützt vom BMLV; die Teams wurden verstärkt. Aufgrund neuer Registrierungen kann es zu Verzögerungen kommen.
Die Registrierung unter www.reiseregistrierung.at sowie laufende Information über www.bmeia.gv.at werden dringend empfohlen.
Die Notfallnummer lautet: +43 1 90115 4411.
Solltet ihr jemanden in eurem Umfeld kennen, der sich aktuellen im Krisengebiet aufhält, können sie sich direkt bei uns unter kabbm@bmeia.gv.at melden, sofern noch kein Kontakt zu der jeweiligen Botschaft besteht. Ebenso rufen wir alle dazu auf, sich auf reiseregistrierung.at zu registrieren.



